DER KONTRABASS

MONOLOG FÜR EINEN SCHAUSPIELER VON PATRICK SÜSKIND


FRANZ JOSEF STROHMEIER


Sonntag, 14. Januar 2018, 20:00 Uhr


„Können Sie mir sagen, wieso ein Mann Mitte Dreißig, nämlich ich, mit einem Instrument zusammenlebt, das ihn permanent behindert? Menschlich, gesellschaftlich, verkehrstechnisch, sexuell und musikalisch nur behindert? Ihm ein Kainsmal aufdrückt?“

Ja, man hat es nicht leicht als Kontrabassist in einem großen Orchester. In Patrick Süskinds Stück „Der Kontrabass“ erzählt uns der Protagonist (Franz Josef Strohmeier in einer Paraderolle) vom Alltag mit dem unhandlichsten und "un-solistischsten" Solo-Instrument, von seinen Nöten und seinen Träumen, von seinem Minderwertigkeitsgefühl - und von seiner heimlichen Liebe zur Sopranistin Sarah. 

Seine nörgelnde Unzufriedenheit, seine scharfzüngige Kritik an denen, die schuld sind an seiner Situation, seine Selbstgefälligkeit, offenbaren die Abgründe des Künstlerdaseins.

Ein Solo für einen Schauspieler: einfühlsam, bitterkomisch und voller Esprit.

 

Inszenierung: Patrizia Schuster

 

Der Monolog Der Kontrabass, vor 35 Jahren uraufgeführt am Münchner Cuvilliéstheater und längst ein ebenso berühmtes wie unterhaltsames Stück Theatergeschichte, machte Patrick Süskind auf einen Schlag bekannt. Mit dem Roman Das Parfüm (verfilmt von Tom Tykwer) erlangte er kurz darauf Weltruhm.

 

Aufführungsrechte: Diogenes Verlags AG


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© N. Klinger
© N. Klinger

"Franz Josef Strohmeier verkörpert eindrücklich eine tragisch-komische Figur, einsam und bindungsunfähig, und kreiert mit seinem Spiel eine Parabel auf die heutige Ich-Gesellschaft"

(Süddeutsche Zeitung)