SING! INGE, SING!

DER ZERBROCHENE TRAUM DER INGE BRANDENBURG

(JAZZKONZERT + LESUNG + FILM)


MARC BOETTCHER

NATASCHA ROTH

WOLFGANG KÖHLER

ROLF RÖMER


Donnerstag, 28. September 2017, 20:00 Uhr


„Sie hat viele Menschen beglückt, sie hat die Menschen nachdenklich gemacht und sie hat auch den Schmerz getroffen, den viele Leute mit sich herumschleppen.

Sie war bedeutend.“ 

(Emil Mangelsdorff, Jazzmusiker)


Marc Boettcher liest aus seiner Biographie SING! INGE, SING! – der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg und erzählt Interessantes zur Entstehung von Buch und Film sowie über die Wiederentdeckung der deutschen „Lady Jazz“ Inge Brandenburgs (1929-1999).

Für die jazzige Live-Musik sorgen Sängerin Natascha Roth sowie die Musiker Rolf Römer (Sax, Bass-Klar.) und Wolfgang Köhler (Piano).

Nach dem ersten Teil des Abends (Lesung & Jazzkonzert) wird Boettchers TV-Fassung Die deutsche Lady Jazz – Inge Brandenburg gezeigt.


„Ich krieg jetzt noch Gänsehaut, wenn ich nur daran denke. Ich habe die Frau angebetet“. 

(Joy Fleming, Sängerin)


TICKETS

Abendkasse

12€ / 10€

Vorverkauf

(Kreditkarte notwendig)

10€

zzgl. Gebühren


„Sie war das, was man eine kompromisslose Jazz-Sängerin nennt. Und da war sie wirklich gut“. 

(Udo Jürgens, Komponist und Sänger)



„Sie hat meine Seele berührt. Ich bin sehr glücklich, wenn man sich jetzt ihrer erinnert. Und auch spürt, nachspürt, wie war ihr Leben? Wie hing das alles zusammen? Denn sie ist eine hochinteressante, deutsche Künstlerin“. 

(Fritz Rau, Konzertveranstalter)


Geboren in Leipzig und aufgewachsen in schwierigen Verhältnissen in Nazi-Deutschland, war Inge Brandenburg es frühzeitig gewohnt, auf eigenen Beinen zu stehen. In der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders wird sie plötzlich als beste europäische Jazzsängerin gefeiert, vom »Time Magazin« mit Billie Holiday verglichen und von Musikern auf Händen getragen. Doch das deutsche Publikum ignoriert die Begabung der herausragenden Jazzerin und die deutsche Plattenindustrie versucht, sie (erfolglos) auf Schlager zu reduzieren…


„Sie war eine sehr schräge Person. Ich mochte sie gut leiden, weil sie  so ungewöhnlich war, nach bürgerlichen Maßstäben einfach nicht messbar.“ 

(Klaus Doldinger, Jazzmusiker und Komponist)